Themen

Archiv

FKK erlaubt - aber bitte mit Helm


22.12.2009 07:32 Uhr, geschrieben von Fahrradhelme-online.de

Was passiert wenn du mitten in einem beliebten Badeort auf Neuseeland splitterfasernackt mit dem Fahrrad fährst?
-Die Polizei hält dich an weil du keinen Fahrradhelm trägst.

So passiert in Whangamata auf der Halbinsel Coromandel. Da in Neuseeland das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich vorgeschrieben ist wurden dort 2 nackte Radfahrer wegen der fehlenden Kopfbedeckung von der Polizei angehalten.
Doch wie verlangt man Bußgeld von jemandem ohne Tasche und Geldbeutel?
Dann ist auch die Polizei grosszügig und belässt es bei einer mündlichen Verwarnung für die fehlenden Helme.

Quelle:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1261397449980.shtml

Wie aus einem Fahrradhelm ein Navi wird?


11.12.2009 08:42 Uhr, geschrieben von Fahrradhelme-online.de

"Ein Fahrradhelm muss zu noch mehr nutz sein als nur den Kopf zu schützen", müssen sich ein paar japanische Wissenschaftler gedacht haben und konstruierten ein Navigationsgerät daraus. Mit Hilfe von Seilzügen und Motoren die auf dem Helm montiert sind wird dem Träger des Fahrradhelms zum Richtungswechsel einfach mal am Ohr gezogen.

Hier der ganze Bericht nachzulesen im österreichischem Kurier

Wie wird ein Fahrradhelm hergestellt?


11.12.2009 08:22 Uhr, geschrieben von Fahrradhelme-online.de

Die Sendung mit der Maus hat sich der Herstellung von Fahrradhelmen angenommen - Der Helm im Film hängt den heutigen, besseren Helmen zwar ziemlich hinterher, das reine Prinzip der Herstellung ist allerdings recht schön erklärt.



Quelle des Videos: Youtube.com

Eine kleine Lektüre zum Fahrradhelm


10.12.2009 11:15 Uhr, geschrieben von Fahrradhelme-online.de

Hier erfolgt nun meine kleine Gegenüberstellung des Für und Wider eines Fahrradhelmes



Als erstes eine kleine Abhandlung über den Fahrradhelm an sich:


Der Fahrradhelm soll bei einem Unfall die auf den Schädel des Radfahrers einwirkenden Kräfte verringern um so Verletzungen zu verhindern oder abzumildern. Bei diesen Sporthelmen für Radfahrer unterscheidet man zwischen den Softshell-Helmen, die nur aus einer Schale aus Hartschaumstoff bestehen (die so aber hoffentlich nur noch als Fahrradhelme in 99cent-Shops verkauft werden) Hartschalen-Helmen, die um den Schaumstoff noch einen Überzug aus hartem Kunststoff haben und Microshell-Helmen, die einen dünnen Kunststoffüberzug haben. Die bereits genannten Softshell-Helme entsprechen absolut nicht mehr dem Stand der Technik und sollten deshalb auch nicht mehr verwendet werden. Die weiche Oberfläche gleitet bei einem Aufprall nicht vom Untergrund ab, diese Art von „Fahrradhelmen“ können beim Sturz daher ein Schleudertrauma herbeiführen. Der Hartschalenhelm an sich verfügt über eine harte und glatte Oberfläche, die Schutz gegen mechanische Einwirkung bietet und das Abgleiten vom Untergrund erleichtern soll. Der Schale des Helmes wird bei nahezu allen heute erhältlichen Helmen mit einem an mehreren Punkten aufgehängten Kinnriemen und durch flexible Elemente des Helmfutters mit Anpassungsmöglichkeiten am Hinterkopf durch Kopfbänder spielfrei am Kopf fixiert. Ein lockerer Sitz und ein Verschieben des Helmes, die seine Schutzwirkung beeinträchtigen würden, wird so verhindert (dies ist jedoch nur durch eine passende Wahl des Helmes durch genaues Messen des Kopfumfangs möglich). Hardshell-Helme sind aufgrund ihres höheren Gewichts praktisch nur im Downhill-Bereich anzutreffen, häufig sind sie zudem mit einem Kinnbügel als Gesichtsschutz ausgestattet. Beim Aufprall des Fahrradhelmes auf die Strasse oder z.B. die Bordsteinkante erfüllt der Schaumstoff (oder Hartschaumstoff) des Helmes die Funktion einer Knautschzone und nimmt um die auf das Gehirn ausgeübte lineare Beschleunigung zu vermindern und die Wahrscheinlichkeit eines Bruchs des Schädelknochens herabzusetzen durch Kompression oder Bruch Energie auf. Bei Hartschalenhelmen verteilt hierbei die Schale die Kraft des Aufpralls auf eine vergrößerte Fläche, was die Wahrscheinlichkeit einer Fraktur des Schädelknochens ebenfalls verringert. Da die Fähigkeit zur Energieaufnahme begrenzt ist, gewährt der Fahrradhelm allerdings nur einen begrenzten Schutz, der bei niedrigen Kollisionsgeschwindigkeiten und flachen Aufprallwinkeln am größten ist – dies sollte auch bei der Fahrweise beachtet werden, ein Fahrradhelm alleine macht noch nicht unverwundbar. Bedingt durch die Energieaufnahme trägt ein Fahrradhelm beim harten Aufprall bleibende Verformungen davon und sollte nicht weiterverwendet werden, weil durch diese Beeinträchtigungen am Helm die Schutzfunktion nicht mehr im vollen Umfang erfüllt werden kann und bei einem erneuten Sturz trotz tragen dieses Fahrradhelmes eine Kopfverletzung nicht mehr im vorhergehenden Maße verhindert wird.

Welche Punkte sprechen gegen einen Fahrradhelm?


Es kommt immer wieder zu Diskussionen um den Sinn und Unsinn von Fahrradhelmen, die Kritik an der Wirksamkeit von Helmen betrifft dabei des öfteren die Frage, ob das Tragen eines Helmes bei schweren Unfällen durch das höhere Gewicht der Kopfregion das Risiko von durch hohen Rotationsbeschleunigungen des Kopfes herbeigeführten Gehirnschädigungen erhöht. Allerdings erkennen auch viele Helmkritiker die physikalische Wirksamkeit eines modernen, korrekt sitzenden Helmes an. Die Schutzwirkung des Helmes wird nach der Meinung der Kritiker jedoch durch die mit dem Helmtragen verbundene Gefährdungen wieder aufgehoben. Zu diesen Gefährdungen gehören z.B ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch falschen Sitz des Helmes und ein möglicherweise verändertes, riskanteres Fahrverhalten durch das vom Helm hervorgerufene Sicherheitsgefühl.

Wie sieht es mit einer Fahrradhelmpflicht aus?


Besonders falscher Sitz des Helmes und das Tragen von ungeeigneten Helmen sei häufig bei Personen zu beachten, die sich nicht selbst zum Tragen eines Helmes entschlossen hätten, sondern durch Vorschriften oder Gesetze gezwungen den Helm nur unwillig tragen würden (In Deutschland und Österreich liegt das Tragen eines Fahrradhelms im Ermessen des Radfahrers). Beispiele für Staaten mit Tragepflicht außerhalb Europas sind Australien, wo in einigen Gebieten ebenfalls eine Helmpflicht eingeführt wurde, sowie einige Staaten der USA.
Im Australischen Bundesstaat Viktoria hat man Ende der 90er Jahre eine Helmpflicht für Radfahrer eingeführt. Die Auswirkungen waren, daß die Zahl der Radfahrer insgesamt um ca. 35-45% abnahm, die Helmtragequote unter den verbliebenen Radfahrern auf ca. 75% stieg, jedoch die Zahl der Radfahrer mit Kopfverletzung nicht in nenneswerten Umfang sank. So absurd es klingt: Durch die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer in Australien stieg das individuelle Risiko für einen Radfahrer, eine schwere Kopfverletzung zu erleiden. Allerdings ist das "nur" mittelbare Folge der Helmpflicht.


Hier nach dem Wider meine Sätze Pro-Fahrradhelm:



Natürlich kann ein Fahrradhelm nicht alle Verletzungen am Kopfbereich verhindern, aber ein richtig eingestellter Helm schützt durch seine Konstruktion einen sehr wichtigen Teil unseres Körpers – das Gehirn.
Studien zum Thema Fahrradhelm kommen immer wieder zu widersprüchlichen Aussagen, mal ist die Rede von 85% weniger schweren Kopfverletzungen, in anderen Studien wird von keinen Veränderungen gesprochen. Es existieren aber auch Studien zu Fahrradhelmen in denen von einer Zunahme der Kopfverletzungen durch den Gebrauch eines Helmes die Rede ist.
Zu diesen Studien muss man klar sagen: Eine Studie sagt immer das aus was dem Verfasser recht ist. Aus dem ganzen muss man wohl einen Mittelwert ziehen: Je nachdem welche Regionen des Kopfes zur Berechnung herangezogen werden kann die Verletzungszahl stark variieren. Wenn man eine gebrochene Nase oder ein aufgeschürftes Kinn in die Berechnung als Hauptverletzung mit aufnimmt kann die Zahl der Kopfverletzungen natürlich steigen da durch die andere Kopfform beim Tragen eines Fahrradhelms der Gesichtsbereich höher belastet wird (beim Schlittern auf dem Gesicht wird der Kopf dann eher stärker aufgedrückt). Es ist natürlich jedem selber überlasse ob er lieber einen Schädelbruch hat, dafür aber ein unversehrtes Gesicht - oder ob er lieber ein paar Wochen weniger im Krankenhaus liegt.

Kommen wir zur sogenannten Risikokompensation: Es kommt immer wieder zur Ansprache das Radfahrer durch das Tragen von Helmen zu „Rennsäuen“ mutieren. Das es diese Radfahrer gibt kann natürlich nicht geleugnet werden, aber: bei einem normalen Radfahrer wird dieses meiner Meinung nicht in diesem Maße zutreffen. Ein Radler der sonst nie einen Helm trägt wird durch das benutzen eines Fahrradhelmes nicht unweigerlich zu einem rasanterem Fahrer und ein Helmträger ist nicht zwingend schneller und riskanter unterwegs als ein Nicht-Fahrradhelm-Benutzer. Was aber definitiv der Fall ist: Radfahrer die sonst immer mit dem Helm unterwegs sind werden bei einer Fahrt ohne Helm eher etwas langsamer fahren, nicht weil sie mit Helm risikobereiter sind – sondern weil sie sich ohne Helm nicht mehr geschützt fühlen.

Fahrradhelme gibt es mittlerweile in den schönsten Formen und Farben, mit zusätzlichen Beleuchtungen und Blinklichtern kann die Sicherheit sogar aktiv erweitert werden.


Ein jeder hat seine Entscheidung pro oder Kontra Fahrradhelm selbst zu treffen und es gibt wenige Themen in Fahrradforen die mit solch einer Leidenschaft abgehandelt werden wir das Thema Fahrradhelm. Ich kann jedoch nur dazu raten einen Helm zu tragen.....




© 2012. Fahrradhelme-Online.de nutzt für sein Shopdesign die Templates von Rakuten.